Palmweihe

„Hosanna dem Sohn Davids.
Gepriesen, der da kommt im
Namen des Herrn.“

Jesus ist in vielen unserer Brüder und Schwestern gegenwärtig,
die heute, ja heute Leiden wie er ertragen:
Sie leiden unter Sklavenarbeit,
unter familiären Dramen, unter Krankheiten …
Sie leiden aufgrund von Kriegen und Terrorismus,
aufgrund von Interessen,
welche die Waffen in Bewegung setzen und sie zuschlagen lassen. Betrogene Männer und Frauen,
die in ihrer Würde verletzt und „weggeworfen“ wurden …

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Jesus ist in ihnen, in jedem von ihnen,
und mit jenem entstellten Antlitz
oder mit jener gebrochenen Stimme bittet er darum,
angesehen zu werden, anerkannt, geliebt zu werden.
Es ist nicht ein anderer Jesus:
Es ist derselbe, der in Jerusalem unter
dem Wedeln von Palm- und Olivenzweigen eingezogen ist.
Es ist derselbe, der ans Kreuz genagelt wurde
und zwischen zwei Verbrechern gestorben ist.
Wir haben keinen anderen Herrn außer ihm:
Jesus, demütiger König der Gerechtigkeit,
der Barmherzigkeit und des Friedens.

Papst Franziskus