franziskanerinnen tertiarschwestern hall in tirol

Weltflüchtlingstag

Die brutale und menschenverachtende Flüchtlingspolitik unseres Kanzlers ist eine Schande für ganz Österreich.

Der Umbrella March ist ein Friedensmarsch. Dieser Friedensmarsch wird in vielen Städten Europas zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni begangen. Dabei ist der Regenschirm - den viele der UnterstützerInnen tragen - ein Symbol für den Schutz der Flüchtlinge und Vertriebenen. Mit dem Schirm wollen die Veranstalter und TeilnehmerInnen des Umbrella Marchs in Innsbruck weiterhin ihre Solidarität zeigen und Flüchtlinge unterstützen. Sie wollen mit dem Schirm zeigen, dass sie sich gegen Fremdenfeindlichkeit einsetzen, sich für Menschenrechte und Menschenwürde stark machen.

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Auch gut integrierte Afghanen, die fließend Deutsch sprechen und Aussicht auf einen Job haben, werden in ein Land abgeschoben, in dem seit zig Jahren Krieg herrscht und Terror alltäglich ist. Michael Kerber

Wir erleben eine beispiellose menschenrechtliche, gesundheitliche und politische Katastrophe. Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie müssen wir mehr denn je solidarisch handeln und jene unterstützen, die von dieser Katastrophe besonders schwer betroffen sind. Das sind unter anderem Alte, Arme, Obdachlose, Immunschwache und auch geflüchtete Menschen an unseren Außengrenzen.

Wie lange kann es ein Mensch unter unmenschlichen Bedingungen an der EU-Außengrenze aushalten? Die Zustände in den Lagern auf den griechischen Inseln spitzen sich seit Jahren zu. Schutzsuchende auf den griechischen Inseln und an der Grenze sind massiver Gewalt und systematischer Willkür ausgesetzt. Griechenland und die EU haben in den letzten Wochen grundlegende Menschenrechte und das Recht auf Asyl faktisch abgeschafft. Menschen auf der Flucht werden beschossen, die Bedingungen in Camps wie Moria bleiben absichtlich menschenunwürdig, weil die EU Schutzsuchende abschrecken will. Es herrscht dort Rechtlosigkeit, wo Solidarität und Menschlichkeit am dringendsten gebraucht wird. Die Situation in den überfüllten Lagern ist katastrophal, es fehlt an allem: von medizinischer Hilfe bis zu hygienischer Grundversorgung. Gefangen und isoliert auf den Inseln sind die Menschen der Pandemie schutzlos ausgeliefert. Denn Schutzmaßnahmen, die auf dem europäischen Festland getroffen werden, sind dort schlicht unmöglich.

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Wir haben keine Zeit mehr: Wir müssen sofort die Menschen aus den Lagern evakuieren. Wenn die EU und die Regierungen jetzt nicht handeln, wird die schon jetzt herrschende Katastrophe viele weitere Menschenleben kosten.

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