Sr. Hemma

In aller Frühe des Christtages ging Schwester Hemma heim in die Ewigkeit.

In die Fülle des Lebens rief Christus, der Herr, unsere liebe Mitschwester

Sr. Hemma
vom leidenden Heiland

Notburga Inderster
geb.am 20. Sept. 1924 in Kartitsch
gest. am 25. Dez. 2021 in Hall in Tirol

Notburga wuchs in Kartitsch beim „Klieber" auf. Von den sechs Kindern verstarben die zwei Buben schon früh und als Notburga ein Jahr alt war, verunglückte ihr Vater tödlich im Wald. So war die Mutter mit ihren vier Mädchen allein und musste den Hof versorgen. Auch Sr. Hemma arbeitete bis zu ihrem Eintritt 1950 bei den Tertiarschwestern in der elterlichen Landwirtschaft mit. 1952 legte sie ihre erste Profess ab. Ihre ersten Aufgabengebiete waren Matrei in Osttirol und das Leopoldinum. Schon sehr jung und dann immer wieder wurde sie Oberin in kleinen Schwesterngemeinschaften. 1964 kam sie in das Klaraheim in Hall und übernahm dort die Heimleitung. Danach war sie einige Jahre im Altersheim in Wattens und kehrte schließlich wieder in das Leopoldinum zurück, wo sie viele Jahre als umsichtige Hausmutter wirkte!

Franziskanerinnen Tertiarschwestern Hall in Triol

Als ihre Füße den Dienst versagten, zog Sr. Hemma in das Klaraheim, war aber bis vor wenigen Monaten selbständig. Ihre Aufgabe sah sie im Gebet und das tat sie unablässig! Sr. Hemma war kaum in ihrem Zimmer anzutreffen, ihr Aufenthaltsort war die Kapelle. Als ihre Kraft immer mehr abnahm, litt sie sehr darunter, dass sie nicht mehr so viel beten konnte.

Am Dienstag, den 28. Dezember 2021, feiern wir in der Heilig-Geist-Kirche,
Unterer Stadtplatz in Hall, um 14.00 Uhr das Requiem für Sr. Hemma.
Anschließend begleiten wir sie zu ihrer letzten Ruhestätte auf den Städtischen Friedhof in Hall.
Die Rosenkränze beten wir am Sonntag und Montag, jeweils um 17.00 Uhr,
in der Heilig-Geist-Kirche in Hall.

Franziskanerinnen Tertiarschwestern Hall in Tirol

Schwester Hemma bei einer Singrunde im Garten

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