TheoTag in Innsbruck

Rund 350 SchülerInnen aus zwölf Tiroler Schulen stürmten am 4. Februar das Haus der Begegnung in Innsbruck und machten sich beim 8. TheoTag der Diözese Innsbruck ein Bild vom breiten Angebot an kirchlichen Berufen.

In Workshops und an Informationsständen erhielten die jungen Menschen, die vor dem Schulabschluss und vor der Berufs- und Studienwahl stehen, einen optimalen Überblick.

In einem durch Witz gespickten Vortrag zum Thema: „Christsein - bloß Schnee von gestern oder auch Wasser für morgen” setzte sich Univ.-Prof. Jozef Niewiadomski mit der verbreiteten Meinung, Religion und Modernsein vertragen sich schlecht, auseinander.
Die jungen Menschen, die sich auch heute für die Religion, für “kirchlich infizierte Berufe und Studien” interessieren seien Trendsetter, Wellenbrecher und Avantgarde der humanisierten modernen Welt.
Die moderne Welt spüre auch, dass sie diese Art des Christentums braucht, wenn sie die Menschlichkeit nicht verlieren will. Religion, Kirche, Theologie sind also nicht bloß der Schnee von Gestern; sie stellen den Inbegriff des Wassers für morgen dar.

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