franziskanerinnen tertiarschwestern hall in tirol

Sie hat ihre Mission erfüllt!

Am Fest Maria Königin,
den 22. August 2017,
starb in Ascensión-Bolivien
Sr. Laetitia Pallhuber nach langer, schwerer Krankheit.

Sr. Laetitia, 1929 in Kals am Fuße des Großglockners geboren, trat 1951 bei den Tertiarschwestern in Hall ein, schon damals mit dem Wunsch, ihre Kräfte der Indianermission zur Verfügung zu stellen.

Nach Ablegung der ewigen Profeß, reiste sie 1957 nach Bolivien ab und kam nach einer anstrengenden Reise nach San Miguel in Chiquitos, wo sie sich um die Kranken kümmerte. Selbst krank geworden, musste sie für ein Jahr aussetzen und nützte diese Zeit, um sich bei amerikanischen Schwestern in der Krankenpflege weiterzubilden. Aber sie merkte, dass auch das noch zu wenig war, um wirklich helfen zu können.

Sr. Laetitia flog daher 1963 in die Heimat zurück, um an der Uniklinik in Innsbruck das Diplom für Krankenpflege zu erwerben.

Sr. Laetitia in der Kapelle "ihres" Hospitals in Ascensión.

Als Sr. Laetitia dann 1965 wieder nach Bolivien zurückkehrte, kam sie nach Ascensión, wo sie in einem Raum des Pfarrhauses eine kleine Krankenstation errichtete.
Unterstützt durch den Seelsorger P. Leonhard Schneider und dann dessen Nachfolger P. Stephan Gebhard, baute sie ein Krankenhaus. Aus diesem anfänglich kleinen Bau wurde eine ausgedehnte Klinikanlage mit Spezialstationen für Lungenkranke und Kinder.
Jahrzehntelang arbeitete Sr. Laetitia und ihre Mitschwestern im Dienste der Kranken und unzählige Menschen, besonders viele Kinder, haben ihnen ihr Leben zu verdanken.
In den letzten Jahren wurde Sr. Laetitia immer schwächer und wurde von ihren Mitschwestern und deren Helferinnen liebevoll betreut.
Sr. Andrea Schett drückte es so aus: Sie hat ihre Mission erfüllt!
Jetzt sei Jesus Christus, dem sie so mutig gefolgt ist, ihr ewiger Lohn und ihre ewige Freude.

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Sr. Laetitia in der Apotheke.

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