"Die Flamme des Ordenslebens lebendig halten"

Die Flamme des Ordenslebens wird lebendig erhalten, erklärt Papst Franziskus, wenn die Ordensleute offen für die Begegnung mit Jesus sind und auch andere Menschen mit ihm in Kontakt bringen.

2. Februar - Tag des geweihten Lebens

Inspiriert leben

Einer Idee folgen. Eine Aufgabe haben und alle Energie hineinstecken. Zusammenhelfen. Wir Menschen suchen nach einer mitreißenden Kraft. Jede Ordensgemeinschaft hat eine solche Kraftquelle: die Vision oder den Auftrag, den der Ordensgründer oder die Ordensgründerin ihr gegeben haben. Diese Idee zu leben, sie immer neu zu entdecken und anzu- wenden, bleibt die Aufgabe der Ordensgemeinschaft. Eine Inspiration, die Kraft gibt, die aber auch immer neu mit Leben gefüllt werden will.

franziskanerinnen tertiarschwestern hall in tirol

Sr. Joselyn, Novizin in Bolivien mit Irma, die sich auf das Ordensleben vorbereitet. Im Hintergrund, Sr. Andrea, die schon 60 Jahre lang Ordensschwester ist.

Für eine Aufgabe leben

Da muss man etwas machen! Sich engagieren, darum kümmern, gegensteuern! Die Nöte der Welt und die Fragen der Gesell- schaft fordern bei wachen Menschen eine Reaktion heraus. Ordensgemeinschaften wollen eine lebendige Antwort auf die wichtigen Fragen der Zeit sein. Schon in der Gründung jedes Ordens ist diese Aufgabe angelegt. Das zieht sich durch die Geschichte der Ordensgemeinschaften und ist bis heute ihre Herausforderung. Am deutlichsten stellen sich die Fragen am Rand der Gesell- schaft. Bei Obdachlosen, bei Flüchtlingen, in der Armut. Am größten sind die Nöte an den Rändern des Lebens. In der Krankheit, in der Verzweiflung, im Abschied. Dort liegen die wichtigen Aufgaben. Doch bei den Fremden, den Getretenen, den Sterbenden ist kein einfacher Ort. Das Vorbild, sich dort- hin zu trauen, heißt Jesus. Genau das treibt Ordensfrauen und Ordensmänner an.

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Sr. Lucia und Sr. Notburga auf einer Demo für mehr Menschlichkeit in der Politik.

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