Jubiläum

50 bzw. 60 Jahre in den Fußspuren Jesu!

60 Jahre Profess

Sr. Seraphika Schmidt aus Telfes, geb. 1929
Sr. Seraphika wirkte fast ihr ganzes Ordensleben, weit mehr als 50 Jahre, als guter Geist im Missionshaus der Josefsmissionäre in Absam und war für verschiedene Hausarbeiten zuständig. Aus gesundheitlichen Gründen musste sie dann in das Klaraheim übersiedeln, was am Anfang schon sehr schwer für sie war. Aber mit ihrer fröhlichen Art gewann Sr. Seraphika die Herzen der Pfleger/innen.

Sr. Maria Fidelis Mair aus Innsbruck, geb. 1930
Sr. Maria Fidelis war Volkschullehrerin und Direktorin an unserer Schule. Ihr Herz gehörte besonders den sozial benachteiligten Kindern. Nach ihrer Pensionierung war sie Sekretärin im Provinzhaus, Hausvikarin und ist seit vielen Jahren Altenseelsorgerin in den städtischen Altersheimen. Bis heute geht sie täglich zu den alten und kranken Menschen und ist vielen eine große Stütze in ihrem letzten Lebensabschnitt.

Sr. Maria Pia Planer aus St. Veit, geb. 1935
Sr. M. Pia ist Gärtnerin aus Leidenschaft und versorgte jahrzehntelang die Küche mit frischem Gemüse und Obst. Ihre besondere Freude ist es, für einen schönen Blumenschmuck in Kloster und Garten zu sorgen. So mancher steht bewundernd vor dieser Blumenpracht. Im Winter und an den Sonntagen half sie zusätzlich im Klaraheim mit. Trotz Altersbeschwerden ist sie immer noch täglich im Garten anzutreffen.

Tertiarschwestern Hall in Tirol Franziskanerinnen

v. li: Sr. Maria Fidelis Mair, Sr. Romana Hofmann, Sr. Pia Planer, Sr. Seraphika Schmidt, Sr. Anna Franziska Strasser, Sr. Andrea Schett, Sr. M. Martina Walder

50 Jahre Profess
Sr. Maria Martina Walder aus Assling, geb. 1945
Sr. Maria Martina wirkte den Großteil ihres Ordenslebens, mit Freude und Humor, im Elisabethinum und begleitete unzählige behinderte Kinder in ein möglichst selbstbestimmtes Leben. Einige Kinder verbrachten bei ihr auch die Ferien und sie ist mit ihnen bis heute in liebevollem Kontakt. Sie leitete 6 Jahre lang die Schwesterngemeinschaft und ist, seit ihrer Übersiedelung ins Provinzhaus, dort die Mesnerin und hilft überall aus, wo sie gebraucht wird.

Sr. Anna Franziska Strasser aus Kartitsch, geb. 1946
Sr. Anna Franziska arbeitete mehr als 40 Jahre im Elisabethinum bei den behinderten Kindern. Mit viel Schwung und Herz war sie für ihre Schützlinge da. Besonders die Kinder mit sehr schweren Behinderungen sind ihr ans Herz gewachsen. Auch für die Eltern hatte sie immer ein offenes Ohr.
Jetzt ist sie Mesnerin in Götzens und sorgt für eine schöne Kirche. Besonders die Begleitung der MinistrantInnen ist ihr eine große Freude.

 

Unsere beiden Missionarinnen hätten erst im kommenden Jahr ihr 60jähriges, aber weil dann bereits wieder in Bolivien sind, feiern wir mit ihnen schon heurer:

Sr. Romana Hofmann aus Mittewald, geb. 1939
Sr. Romana ist Kindergärtnerin und wirkte viele Jahre in Matrei in Osttirol. Obwohl sehr klein und zierlich, war es schon immer ihr Wunsch nach Bolivien in die Mission zu gehen. Aber es war schwierig, weil sie in Matrei dringend gebraucht wurde. Erst als sie selbst für sich einen Ersatz gefunden hatte, wurde es möglich und schwubs ging es ab nach Bolivien. In Santa Cruz übernahm sie den großen Kindergarten, doppelt belegt am Vormittag und am Nachmittag. Als Regionaloberin hat sie verantwortungsvoll auf die Schwestern geschaut. Immer noch ist sie Koordinadora im Kindergarten, kocht, kauft ein und kümmert sich um die jungen Mädchen, die im Haus wohnen und mitarbeiten. Sr. Romana sorgt auch für alle Schwestern die in der Stadt etwas zu erledigen haben. Ein großes Anliegen sind ihr die Menschen im Camp, außerhalb von Santa Cruz und alle Armen, denen sie unermüdlich hilft. Einzelne betreut sie schon seit Jahren und ist ihnen eine treue Begleiterin.

Sr. Andrea Schett aus Assling, geb. 1939
Sr. Andrea war viele Jahre Religions-, Koch- und Handarbeitslehrerin in Matrei und den Gemeinden der Umgebung. Auch bei ihr war der Wunsch groß, in die weite Welt hinauszukommen und in die Mission zu gehen. In einem Brief von Bischof Rusch an die Provinzoberin steht: Bitte beeinflussen Sie Sr. Andrea, dass sie meinem Wunsch entspricht und noch in Matrei bleibt, man kann nicht gleich alle Schwestern für Übersee freistellen. Aber Sr. Andrea blieb hartnäckig und brach 1971 nach Bolivien auf. Dort baute sie eine große Schule auf und wirkte dort als Lehrerin und Direktorin. In ihrer Pension gründete sie das Zentrum TAU, eine Fördereinrichtung für behinderte Kinder auf. Bis heute hat sie die Leitung von dieser wertvollen Einrichtung. Sie war auch Regionaloberin und hat voll Umsicht auf das Wohl der Schwestern geschaut. Sr. Andrea hat immer alle Hände voll zu tun, und hilft jedem und jeder, die an ihre Tür klopfen. „Ausruhen", so sagt sie „kann ich mich im Himmel!"

 

 

Tertiarschwestern Hall in Tirol Franziskanerinnen

powered by webEdition CMS