Unsere Missionarinnen werden 80

80 Jahre und noch kein bisschen müde. Beide setzen sich nach wie vor in Bolivien für die arme Bevölkerung ein und helfen, wo immer es möglich ist.

Sr. Romana Hofmann aus Mittewald, geb. 1939
Sr. Romana ist Kindergärtnerin und wirkte viele Jahre in Matrei in Osttirol. Obwohl sehr klein und zierlich, war es schon immer ihr Wunsch nach Bolivien in die Mission zu gehen. Aber es war schwierig, weil sie in Matrei dringend gebraucht wurde. Erst als sie selbst für sich einen Ersatz gefunden hatte, wurde es möglich und schwubs ging es ab nach Bolivien. In Santa Cruz übernahm sie den großen Kindergarten, doppelt belegt am Vormittag und am Nachmittag. Als Regionaloberin hat sie verantwortungsvoll auf die Schwestern geschaut. Immer noch ist sie Koordinadora im Kindergarten, kocht, kauft ein und kümmert sich um die jungen Mädchen, die im Haus wohnen und mitarbeiten. Sr. Romana sorgt auch für alle Schwestern die in der Stadt etwas zu erledigen haben. Ein großes Anliegen sind ihr die Menschen im Camp, außerhalb von Santa Cruz und alle Armen, denen sie unermüdlich hilft. Einzelne betreut sie schon seit Jahren und ist ihnen eine treue Begleiterin.

 

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Tertiarschwestern Hall in Tirol Franziskanerinnen

Hoch soll sie leben, hoch soll sie leben....

Sr. Andrea Schett aus Assling, geb. 1939
Sr. Andrea war viele Jahre Religions-, Koch- und Handarbeitslehrerin in Matrei und den Gemeinden der Umgebung. Auch bei ihr war der Wunsch groß, in die weite Welt hinauszukommen und in die Mission zu gehen. In einem Brief von Bischof Rusch an die Provinzoberin steht: Bitte beeinflussen Sie Sr. Andrea, dass sie meinem Wunsch entspricht und noch in Matrei bleibt, man kann nicht gleich alle Schwestern für Übersee freistellen. Aber Sr. Andrea blieb hartnäckig und brach 1971 nach Bolivien auf. Dort baute sie eine große Schule auf und wirkte dort als Lehrerin und Direktorin. In ihrer Pension gründete sie das Zentrum TAU, eine Fördereinrichtung für behinderte Kinder auf. Bis heute hat sie die Leitung von dieser wertvollen Einrichtung. Sie war auch Regionaloberin und hat voll Umsicht auf das Wohl der Schwestern geschaut. Sr. Andrea hat immer alle Hände voll zu tun, und hilft jedem und jeder, die an ihre Tür klopfen. „Ausruhen", so sagt sie „kann ich mich im Himmel!"

Tertiarschwestern Hall in Tirol Franziskanerinnen

dreimal hoch!!!!!

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