Franziskanerinnen Tertiarschwestern Hall in Tirol

Franziskanisch prophetisches Ordensleben heute

Fortbildung im Generalat der Tertiarschwestern
für alle Verantwortliche in der Ordensausbildung.

Sr. Alphonsa Kiven rief zu einem Treffen der Kontaktpersonen für Fortbildung
von Sonntag, dem 3. Juli, bis Samstag, dem 9. Juli, ins Generalat in Rom - unter dem Motto „Franziskanisch prophetisches Ordensleben heute".

Das Seminar begann mit einem Ritual am Sonntagabend um 9 Uhr. Sr. Theodosia Baki hielt sich in der Eröffnungsrede an die Punkte, die Card. Braz de Aviz und Erzbischof Jose Rodriguez Carballo OFM veröffentlicht hatten und an die Rede von Papst Franziskus.

Jeder Morgen begann mit den Laudes auf Italienisch und der hl. Messe in den verschiedenen Sprachen gesungen und getrommelt oder von Sr. Angelina mit der Gitarre begleitet.
Unsere Arbeitssprachen waren Englisch, Italienisch und Spanisch.

Der erste Tag war vor allem dem Austausch der Schwestern aus den verschiedenen Provinzen gewidmet.

Franziskanerinnen Tertiarschwestern Hall in Tirol

Sr. Pia Kong referierte über „Das Geschenk der Treue und die Freude des Ausharrens", Richtlinien, die 2021 von der KONGREGATION FÜR DIE INSTITUTE DES GEWEIHTEN LEBENS UND DIE GESELLSCHAFTEN APOSTOLISCHEN LEBENS herausgegeben wurden. Leider gibt es keine deutsche Übersetzung.
Fr. Joseph Blay, OFM Konv., ist Generaldelegierter für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in Rom. Er befasste sich vor allem mit der franziskanischen Sprache den Mitmenschen und der Schöpfung gegenüber.
Sr. Marceline Yenmule gab Inhalte des Seminars über Kommunikation wieder. Sie unterstrich die Notwendigkeit, mit den Medien professionell umzugehen und die Website stets zu aktualisieren.
Sr. Maria Theresia Oberwalder hielt sich an die Vorlagen von Dr. Beirer: Gottes volle Zusage an den Menschen – und sprach über vorbeugende Maßnahmen gegen Missbrauch.
In diesen Tagen wurde immer wieder unterstrichen: Alle Schwestern sind Formatorinnen. Wer Menschen einlädt in die „Nachfolge", lädt sie ein in ein Leben des Glaubens, in eine Beziehung.
Die FORMEN VON GESTERN sind in diese Zeit hineinzubuchstabieren. Das MORGEN ist im JETZT zu probieren – ohne ein „Rezept".
Es bleibt uns das, was Jesus gelebt hat: Er war bei den Menschen. Und er führte sie in die Freiheit – Freiheit verstanden als entschiedenes Leben.

Wir beendeten unsere Zusammenkunft mit der SCHLUSSBOTSCHAFT DES INTERNATIONALEN KONGRESSES FÜR FORMATORINNEN vom APRIL 2022 in Rom.

 

 

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